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XIMAG - Künstler-Interview: Julia Bahnemann

Wann hast du mit deinem künstlerischen Schaffen angefangen?

Hmm schwer zu sagen. Ich schätze ich kann mich nicht daran erinnern, obwohl die Frage der Kunst recht umstritten scheint.

Was tust du, wenn du nicht comics zeichnest – oder malst?

Ich mache eine Ausbildung zur Holzbildhauerin und beschäftige mich auch privat mit Kunst.

Woher nimmst du deine Ideen?

Reizüberflutung. Viele Filme, Menschen, wenn es geht - Reisen. Also Sachen in den Kopf packen, umrühren und sehen, was dabei rauskommt.

Was inspiriert dich?

Menschen und Zwischenmenschliches

Hast du bestimmte, künstlerische Vorbilder?

Speziell keine bestimmten. Ich finde viele Bilder oder Figuren schön und inspirierend.

Was zeichnet für dich einen besonders guten Comic aus? (Kannst du uns was empfehlen?)

Es gibt zwei Arten guter Comics - der erste wäre der gut geschriebene, der zweite der gut gezeichnete, beides kombiniert wäre dann wohl ein besonders guter Comic.

Welche Schattenseiten siehst du an deiner Arbeit?

Nüscht

Was würdest du als den bisherigen Höhepunkt deiner künstlerischen Karriere betrachten und welches war der bisherige Tiefpunkt für dich?

Hmm kann ich so echt schwerlich beantworten. Ich glaube ein künstlerischer Höhepunkt ist ein gelungenes Endergebnis. Habe nie was verkauft oder eine Ausstellung gemacht, worauf die Frage wohl gerichtet ist.

Wie siehst du die deutsche Comic-Landschaft?

Es gibt eine? Ich habe einige Leute kennen gelernt, die versuchten ihre selbst gezeichneten Comics in Cafes zu verkaufen, dies meist recht erfolglos.

Wenn du drei Wünsche frei hättest - und keiner dürfte darin bestehen, beliebig viele, weitere Wünsche frei zu haben, wie würden sie lauten?

Prinzipielle Ablehnung, weil ich nicht die Verantwortung für das Resultat übernehmen möchte. Wären mir die Folgen vorher bekannt und „positiv“ – dann:

  1. Gleiche Verteilung der Güter
  2. Abschaffung der Angst
  3. Die Menschheit allgemein etwas intelligenter

Wie würdest du dein Projekt im Ximag beschreiben?

Als recht entspannt. Ich bin aber mit den meisten die dort arbeiten befreundet und z. Zt. wohl so was wie unkündbar.

Bereust du schon dabei zu sein?

Nö nö, aber der richtige Stress hat bestimmt noch nicht begonnen.

Was wäre ein gutes Schlusswort für dieses kleine, Frage-Antwort-Spiel?

Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann wohl Interviews, das habe ich aber erst jetzt gelernt - und so hoffe ich das dies das erste und letzte ist.

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