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XIMAG - Künstler-Interview: Margarita Marx

Was hat Dich dazu gebracht mit dem Malen oder Zeichnen zu beginnen und wie alt warst Du da?

Hatte als Kind zunächst eine musikalische Laufbahn gehabt, dennoch wurde bei der Umsiedlung mein Klavier verkauft und auf weiteren Klavierunterricht verzichtet. Also habe ich mit 10 angefangen mich anderweitig künstlerisch zu betätigen.

Woher nimmst Du die Ideen für Deine Arbeiten?

Musik, ohne diese wäre ich ziemlich arm dran. Für so gut wie alle meine Geschichten hat ein Musikstück als Inspirationsgrundlage gedient.

Hast Du bestimmte, künstlerische Vorbilder?

Gerhard Richter und Max Klinger. Im Comicbereich direkt habe ich keine Vorbilder, lediglich einige, die ich aufgrund ihrer Zeichentechnik bewundere: Takeshi Obata sowie Hiroaki Samura.

Was zeichnet für Dich einen besonders guten Comic aus?

Wenn ein Comic zumindest eine einzige Person erreicht, welche in diesem Werk sich selbst wieder findet, mit den Charakteren lacht und weint, und etwas Persönliches aus der Geschichte mitnimmt, dann ist das schon eine recht gelungene Arbeit.

Was würdest Du als den bisherigen Höhepunkt Deiner künstlerischen Karriere betrachten und welches war der bisherige „Tiefpunkt“?

Mein Tiefpunkt war direkt in der Abizeit, da hab ich das Zeichnen ziemlich vernachlässigt. In diesem Jahr geht aber alles ziemlich rund also wäre 2008 (bis jetzt) mein Höhepunkt.

Was zeichnet für dich einen besonders guten Comic aus? (Kannst du uns was empfehlen?)

Das wichtigste bei einem guten Comic ist eine gute Erzählung. Wenn das Zusammenspiel von Zeichnungen, Text und Handlung einen dazu zwingt, das Comic zu ende zu lesen, dann hat das Kreativteam es geschafft.

Wie siehst du die deutsche Comic-Landschaft?

Die deutsche Comiclandschaft ist ein wenig…wüst…Zwar gibt es ein paar Oasen hier und da, aber ansonsten wagt es kaum einer, der bei Verstand ist, sich an diesen Markt ranzutasten, insbesondere wenn es um alternative Sachen geht. Dann gibt es aber doch ein paar Mutige, welche für das Comicuniversum bereit sind, sich durch die steinigsten Wege zu quälen, um den Comicmarkt zum positiven zu verändern, und diese Menschen verdienen den allerhöchsten Respekt.

Bereust Du schon dabei zu sein?

Als Verlagshure bereue ich nichts…jede Mitarbeit bringt Erfahrungen aus denen man viel lernen kann.

Was wäre ein gutes Schlusswort für dieses kleine Interview?

Alles hat ein Ende, selbst dieses Interview…

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